Zeit und Finsternisse
Die Zeitleiste steuert intern einen numerischen Julianischen Tag. Die Oberfläche nimmt ein ziviles UTC-Datum an und wandelt es vor der Übergabe an die Rendering-Engine um.
Zeitsteuerung
Sie können UTC-Datum und -Uhrzeit eingeben, abspielen oder pausieren, zur Gegenwart zurückkehren, eine zum Maßstab passende Geschwindigkeit wählen und dokumentierte vergangene oder zukünftige Finsternisse aufrufen. Im Pausenmodus bleiben Umlaufpositionen und Achsrotation fest; danach werden beide wieder aus derselben internen Zeit statt aus der Framezahl berechnet.
Zeitmodi
Zustand zum gewählten Datum zeigt den geschätzten Zustand aller Objekte zu einem gemeinsamen Zeitpunkt und ist der implementierte Hauptmodus.
Beobachtbare Ansicht ist für eine lichtlaufzeitabhängige Darstellung von einem Beobachter aus vorgesehen. Die Architektur unterscheidet den Modus, doch ein vollständiges relativistisches Modell über alle Maßstäbe ist noch nicht umgesetzt.
Positionen und Rotationen
Planeten- und Mondpositionen werden lokal mit Astronomy Engine berechnet. Einige Kleinkörper und Monde verwenden dokumentierte Bahnelemente oder vereinfachte Provider. Die Objektkarte nennt die zugehörige Verlässlichkeit.
Unterstützte Körper besitzen eine datumsabhängige Achsorientierung einschließlich rückläufiger Rotation. Texturausrichtung und sichtbare Größe bleiben Rendering-Anpassungen.
Finsternis-Browser
Der Browser umfasst Sonnen- und Mondfinsternisse des Erde-Mond-Systems. Er kann die Simulation zu einem Ereignis versetzen, relevante Körper fokussieren und lokale Umstände für einen vordefinierten französischen Ort oder manuell eingegebene Koordinaten berechnen. Eigene Koordinaten bleiben im Browser und verwenden UTC, da kein Geokodierungs- oder Zeitzonendienst aufgerufen wird.
Sonnenansichten unterscheiden partielle, ringförmige und totale Ereignisse, zeigen Mond-Erde-Sonne-Geometrie, Halbschatten und Zentralpfad. Außerdem erscheinen C1, C2, Maximum, C3 und C4; Kontakte unter dem Horizont sind gekennzeichnet. C2 und C3 gibt es nur bei lokaler Totalität oder Ringförmigkeit. Mondansichten zeigen den Eintritt des Mondes in den Erdschatten.
Interpretation
Die Orbitalszene übertreibt Radien und Abstände zur Lesbarkeit. Oberflächenebenen sind pädagogische Rekonstruktionen, keine operationellen Vorhersagen. Nutzen Sie zur Beobachtung immer einen autoritativen Dienst und beachten Sie den Augenschutz.
Lange Extrapolationen, historische Rekonstruktionen und kosmologische Zeiten werden ausdrücklich als extrapoliert, simuliert oder illustrativ gekennzeichnet.
Weiter: Wissenschaftliche Verlässlichkeit.